Junge Bäume brauchen in den ersten Jahren besondere Aufmerksamkeit. Zu viel Wasser schadet den Wurzeln, zu wenig lässt sie vertrocknen. Wer hunderte oder tausende Setzlinge betreut, kann nicht jeden einzelnen im Blick behalten.
Mit unseren Bodenfeuchtesensoren wissen Sie jederzeit, wie es um Ihre Pflanzungen steht – ohne vor Ort sein zu müssen.

Jungbaum-Monitoring
Das Problem
Klassische Bewässerung von Jungbäumen funktioniert oft nach starrem Zeitplan oder Bauchgefühl. Das führt zu Problemen:
- Gießfahrten bei ausreichender Bodenfeuchte verschwenden Zeit und Wasser
- Trockene Phasen werden zu spät erkannt
- Ausfallraten steigen, Nachpflanzungen werden nötig
- Bei geförderten Projekten fehlt die lückenlose Dokumentation
- Personalaufwand für manuelle Kontrollen ist hoch
Gerade bei großflächigen Aufforstungen, Ausgleichspflanzungen oder städtischen Neupflanzungen summieren sich diese Faktoren schnell.
Die Lösung
Ein kompakter Bodenfeuchtesensor wird direkt im Wurzelbereich des Baums platziert. Er misst kontinuierlich die Feuchtigkeit im Boden und überträgt die Daten per LoRaWAN an unsere Monitoring-Plattform.
So funktioniert es:
Der Sensor erfasst die Bodenfeuchte in der für Wurzeln relevanten Tiefe. Die Messwerte werden in regelmäßigen Intervallen übertragen – auch an Standorten ohne Strom oder Mobilfunknetz. Sobald die Feuchtigkeit unter einen definierten Schwellenwert fällt, erhalten Sie eine automatische Benachrichtigung per E-Mail oder App.
Die Bewässerung erfolgt dann gezielt dort, wo sie tatsächlich gebraucht wird.
Anwendungsbereiche
Kommunen und Städte
- Straßenbäume und Neupflanzungen im öffentlichen Raum
- Parkanlagen und Grünflächen
- Ausgleichspflanzungen für Bauprojekte
Forstwirtschaft
- Aufforstungsflächen und Waldumbau
- Klimawandelanpassung mit trockenheitsresistenten Arten
- Monitoring von Versuchsflächen
Landschaftsbau und GaLaBau
- Fertigstellungs- und Entwicklungspflege
- Garantiepflege mit Nachweis
- Objektbetreuung bei Gewerbeimmobilien
Obstbau und Baumschulen
- Jungpflanzen in der Anzucht
- Bewässerungsoptimierung
- Qualitätssicherung
Ihre Vorteile
Weniger Ausfälle Frühzeitige Warnung bei Trockenstress. Sie können reagieren, bevor Schäden entstehen.
Gezieltes Bewässern Wasser nur dort, wo es gebraucht wird. Keine unnötigen Gießfahrten, kein Wasserverschwenden.
Lückenlose Dokumentation Alle Messwerte werden automatisch gespeichert. Ideal für Fördermittelnachweis, Garantiepflege oder behördliche Anforderungen.
Kein Stromanschluss nötig Die Sensoren arbeiten batteriebetrieben und übertragen per LoRaWAN. Auch abgelegene Standorte sind kein Problem.
Geringer Wartungsaufwand Einmal installiert, laufen die Sensoren über Jahre zuverlässig. Batteriewechsel alle 3–5 Jahre.
Skalierbar Ob 10 Bäume oder 10.000 – das System wächst mit Ihren Anforderungen.
Technische Details
| Eigenschaft | Spezifikation |
|---|---|
| Messbereich | 0–100 % volumetrische Bodenfeuchte |
| Übertragung | LoRaWAN (lizenzfreies Frequenzband) |
| Stromversorgung | Batterie, Laufzeit 3–5 Jahre |
| Messintervall | Konfigurierbar (z. B. alle 15 Min.) |
| Gehäuse | Wetterfest, IP67 |
| Monitoringplattform | Webbasiert, Zugriff per Browser oder App |
| Alarmierung | E-Mail, SMS oder Push-Benachrichtigung |
Unser Service
Wir liefern nicht nur die Technik, sondern begleiten Sie von der Planung bis zum laufenden Betrieb:
- Beratung zur Sensorauswahl und Platzierung
- Prüfung der LoRaWAN-Abdeckung vor Ort
- Fachgerechte Installation
- Einrichtung der Monitoring-Plattform
- Schulung Ihrer Mitarbeiter
- Support im laufenden Betrieb
Häufige Fragen
Wie tief wird der Sensor eingesetzt? In der Regel 20–30 cm, je nach Baumart und Wurzeltiefe. Wir beraten Sie zur optimalen Platzierung.
Funktioniert das auch ohne LoRaWAN-Netz? Falls vor Ort kein LoRaWAN verfügbar ist, können wir ein Gateway installieren. Alternativ gibt es Sensoren mit NB-IoT/LTE-M Übertragung.
Wie viele Sensoren brauche ich? Das hängt von der Fläche und den Standortbedingungen ab. Bei homogenen Flächen reicht oft ein Sensor pro Abschnitt als Referenz. Bei heterogenen Böden oder Einzelbäumen im Stadtgebiet empfehlen wir einen Sensor pro Baum.
Kann ich die Sensoren später umsetzen? Ja, die Sensoren lassen sich problemlos an einen neuen Standort versetzen und im System neu zuordnen.
